Hundewelpen

Hundewelpen erwecken Freude

Wer einen Hund sein Eigen nennt, hat sicher schon über passenden Hundenachwuchs nachgedacht. Doch nicht jeder Hund eignet sich als Zuchttier, und ein verantwortungsvoller Hundezüchter lässt seine Tiere vor Zuchtbeginn von einem spezialisierten Tierarzt auf Zuchttauglichkeit überprüfen.

Stimmt letztendlich auch der Veterinär zu, so steht der erfolgreichen Zucht nichts mehr im Wege. Besitzt man eine Hündin, sollte man darauf achten, dass sie regelmäßig läufig wird und damit auch keine großartigen Probleme hat. Bei häufigen Schweinträchtigkeiten kann jedoch eine tatsächliche Trächtigkeit das Problem beheben. Wenn man letztendlich den passenden Rüden ausgesucht hat und die Paarung erfolgreich vollzogen wurde, so kommen nach einer durchschnittlichen Tragzeit von 63 Tagen. Die Wurfzeit variiert je nach Rasse, aber auch nach Anzahl der Welpen. Je nach Hunderasse können zwischen zwei und bis zu 12 Hundewelpen. Vereinzelt wurde auch von mehr Welpen berichtet, oftmals sind diese Würfe aber besonders pflegebedürftig und überfordern gerade junge, unerfahrene Hündinnen. Wenn die Hundewelpen geboren werden, sind sie taub und blind. Sie sind vollständig von ihrer Mutter abhängig und sollten gerade in den ersten 2 Monaten bei der Hündin verbleiben. Mit einem Alter von etwa 14 Tagen öffnen sich die Augen, und auch das Gehör entwickelt sich. Ab einem Alter von etwa 3 Wochen beginnt die Bewegungsphase der Hundewelpen. Erfahrene Hundezüchter grenzen einen bestimmten Bereich ab, welcher nur für die Welpen bestimmt ist. Hierin können sie sich nicht verletzen und problemlos balgen und toben. Auch die Hündin hat so die Möglichkeit, sich aus dem Welpenbereich zurück zu ziehen, um sich etwas zu entspannen. Die Hundewelpen sind noch vollständig auf die Muttermilch angewiesen, weshalb die Hündin in dieser Zeit viel Kraft und Rückzugsmöglichkeiten braucht. In der Prägephase, während die Welpen spielerisch ihre Kräfte messen und ihr Körpergefühl verbessern, benötigen sie unbedingt viel positiven Kontakt zum Menschen. Einmal Gelerntes wird nicht mehr vergessen, negative Erfahrungen können einen jungen Hund prägen. Positive jedoch ebenso, daher ist es wichtig, den Hund mit dem Menschen gut bekannt zu machen. Hundezüchter gewöhnen ihre Welpen daher an alle alltäglichen Geräusche wie Staubsauger, Autos, plötzliche Geräusche, aber auch an kreischende und umher rennende Kinder. Viele Welpen werden in Familien vermittelt, da sie sich ideal als Gesellschaftstier eignen. Egal um welche Hunderasse es sich handelt, mit einem Hundewelpen befindet sich der Käufer auf der sicheren Seite. Die jungen Tiere lassen sich ganz nach den Bedürfnissen der neuen Besitzer-Familie erziehen, passen sich ideal an jeden Lebensumstand an und bringen zudem viel Freude und Spaß. Viele, seriöse Hundezüchter lassen den neuen Besitzer immer wieder und so früh wie möglich Kontakt zu dem Welpen aufnehmen, um beide aneinander zu gewöhnen. Neben diesen sozialen Kontakten und der Gewöhnung an die neuen Besitzer ist auch die gesundheitliche Seite zu beachten. Wer einen jungen Hund von einem Hundezüchter erwirbt, sollte stets auf durchgeführte Impfungen und Wurmkuren achten. Bei Rassehunden sollte in der Zeit zwischen der 8. und 12. Lebenswoche eine Eintragung ins Zuchtbuch stattgefunden haben. Ein gesunder, junger Hundewelpe bringt viel Freude und Spaß ins Leben. Er bringt durch seine Tollpatschigkeit und sein charmantes Wesen jeden zum Lachen und ist eine sinnvolle und gelungene Investition in die Zukunft.