Hundefutter

Gesundes Futter – Eine Investition in die Zukunft Ihres Hundes

Am Hundefutter scheiden sich die Geister. Industriefutter oder Barf? Feucht oder trocken? Dose oder Pellets? Oder gar eine Kombination aus allem? Die Gegner und Befürworter der einzelnen Futterarten entwickeln hierbei nahezu missionarischen Eifer.

Dabei gibt es die eine „richtige“ Fütterung von Hunden gar nicht. Zu abhängig ist die Art des Futters von Rasse, Alter, besonderen Bedürfnissen bzw. eventuellen Erkrankungen – und nicht zuletzt auch von den persönlichen Vorlieben, die ein Vierbeiner natürlich genau so hegt wie wir Menschen.

Hält gerade ein Welpe bei Ihnen Einzug und Sie sind sich unsicher, weil Sie von Bekannten und aus den Medien tausendundeine Fütterungsempfehlung bekommen haben? Da ist Ihre Bekannte, die Ihren Hund seit Jahr und Tag mit derselben Sorte Dosenfutter ernährt – und dem Kleinen geht es prächtig. Da ist Ihr Onkel, der für seinen Dackel lieber selbst kocht – und auch dem scheint das bestens zu bekommen. Was aber ist das richtige Hundefutter für Ihren Liebling? Folgen Sie zunächst den Empfehlungen Ihres Züchters. Meist wurde der Welpe schon beim Hundezüchter an eine bestimme Art oder sogar Sorte Hundefutter gewöhnt – es spricht nichts dagegen, diese erst einmal beizubehalten. Im Regelfall werden Ihnen vom Hundezüchter beim Welpenkauf ohnehin einige Rationen des gewohnten Futters mitgegeben, damit der Kleine etwas Vertrautes hat, was ihm bekommt und ihn nicht zusätzlich stresst. Sie können Ihrem Hundezüchter in dieser Hinsicht vertrauen, er weiß, was das Beste für die von ihm gezüchtete Rasse und natürlich auch speziell für Ihren Hund ist.

Sollten Sie später aus irgendeinem Grund doch eine Umstellung auf ein anderes Futtermittel vornehmen wollen, gehen Sie dazu am besten wie im Folgenden beschrieben vor: Über einen Zeitraum von ungefähr zwei Wochen setzen Sie dem gewohnten Hundefutter einen immer größer werdenden Anteil des neuen Futters zu und reduzieren dabei gleichzeitig das alte. Wenn Sie am ersten Tag mit ungefähr neunzig Prozent des gewohnten und zehn Prozent des neuen Futters beginnen, sollte sich dieses Verhältnis zum Ende der Umstellungsphase umgekehrt haben, bis ausschließlich das neue Hundefutter gegeben wird. Aus einer Futterumstellung von heute auf morgen resultieren hingegen oft Verdauungsprobleme. Ihr Hundezüchter berät Sie auch zu diesem Thema gern. Auch, wenn Sie das Futter gar nicht umstellen wollen, sondern vielmehr müssen, beispielsweise, weil Ihr Hund jetzt regelmäßig Ausdauersport macht und mehr Proteine benötigt als ein reiner „Sofa-Wächter“, oder auch, weil Ihr Hund mit zunehmendem Alter das ein oder andere Zipperlein entwickelt hat, dem man durch eine angepasste Ernährung entgegenwirkten kann – der Hundezüchter, der Sie und Ihren Hund gut kennt, ist hier kompetenter Ansprechpartner, der Ihnen genau das Hundefutter empfehlen wird, was Ihr Hund in seiner individuellen Lebenssituation benötigt.

Dieses ist im besten Falle frei von synthetischen Zusätzen wie Farb- und Lockstoffen sowie genmanipulierten Substanzen, wie oftmals in preiswertem Hundefutter aus dem Super- oder Drogeriemarkt enthalten. Doch die Investition in ein hochpreisigeres Futter ist gleichzeitig eine in die Gesundheit Ihres Hundes und rentiert sich spätestens dann, wenn sie ein Vielfaches an Tierarztkosten einzusparen hilft. Schließlich füttern Hundezüchter (und übrigens auch Tierheime) genau aus diesem Grund ein hochwertiges Futter: Weil es sich langfristig für die Hundegesundheit auszahlt.